Übergangsmanagement/Resozialisierung

„Etwa jeder Dritte (34%) strafrechtlich Sanktionierte bzw. aus der Haft Entlassene wird innerhalb des Risikozeitraums von drei Jahren erneut straffällig.“ (Rückfalluntersuchung vom Bundesministerium für Justiz, Stand 2013)

Der Übergang von der Haft zurück in die Freiheit erfordert Vorbereitung und Unterstützung für die straffällig gewordenen Menschen, um das Rückfallrisiko zu minimieren und somit eine erfolgreiche Resozialisierung zu ermöglichen. Nur wenn entsprechende Betreuungsmaßnahmen getroffen werden, können die häufigsten Schwierigkeiten wie Wohnungs- und Arbeitslosigkeit, Schulden oder Suchtprobleme bewältigt werden. Aus diesem Grund ist ein institutionelles Übergangsmanagement erforderlich, das sich aus den staatlichen Zuständigkeiten der Vollzugsanstalten, Justiz, Sozialhilfe und der freien Straffälligenhilfe zusammensetzt.


Die Situation in Deutschland und einigen Nachbarstaaten haben wir in unserem Informationsdienst (Ausgabe 2/2013) thematisiert.

 

Bild von Free-Photos auf Pixabay

Wahlforderungen der BAG-S

Die BAG-S hat Wahlforderungen für die diesjährige Bundestagswahl formuliert. Darin schlägt die BAG-S den Parteien für ihre Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2021 fünf politische Initiativen vor, um die Lebenslagen straffällig gewordener Menschen und…

Weiterlesen

www.ebet-ev.de

Orientierung bei Zusammenarbeit mit Justizvollzug

Die Diakonie Deutschland und der Caritasverband haben gemeinsam mit ihren Fachverbänden EBET und KAG S eine überarbeitete Fassung vom "Orientierungsrahmen zur Zusammenarbeit der freien Straffälligenhilfe mit dem Justizvollzug" herausgegeben. Die…

Weiterlesen

Bild von Andrzej Nowak auf Pixabay

Podcast: Haft und Resozialisierung

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz behandelt in verschiedenen Podcast-Folgen Themen rund um den Rechtsstaat und wie dieser damit umgeht. In einer Folge geht es um Haft und Resozialisierung. Dort sprechen Prof. Dr. Kirstin…

Weiterlesen

Bild von Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay

Pandemie könnte Resozialisierung gefährden

Auf tagesschau.de ist ein interessanter Artikel "Pandemie könnte Resozialisierung gefährden" erschienen. Der Artikel beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Inhaftierte. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wurden…

Weiterlesen

Bild von Sabine van Erp auf Pixabay

Soziale Einrichtungen nicht im Regen stehen lassen

In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Diakonie Deutschland und des Deutschen Caritasverbandes fassen Caritas-Präsident Peter Neher und Diakonie-Präsident Ulrich Lilie die gegenwärtige Lage in den beiden größten Wohlfahrtsverbänden Deutschlands…

Weiterlesen

Bild von Free-Photos auf Pixabay

BAG-S Stellungnahme zum Gesetzgebungsverfahren ResOG SH

Die BAG-S positioniert sich zum Gesetzesentwurf zum ResOG SH. Darin stellt das Land Schleswig-Holstein nach Ansicht der BAG-S einen zukunftsweisenden rechtlichen Rahmen für die Belange von Haftentlassenen und ihren Angehörigen sowie für die Belange…

Weiterlesen

Bild von https://www.caritas.eu/

Mehr Selbstbestimmung für Inhaftierte

Caritas Europa hat ein Positionspapier "Self-determination in prison – a basis for participating in society" veröffentlicht. Ziel ist es, dass die Würde von Inhaftierten als auch Ihre Recht während und nach der Haft und die Resozialisierung in die…

Weiterlesen

Bild von My pictures are CC0. When doing composings: auf Pixabay

Knast hat noch keinem geholfen, oder doch?

Wie gut funktioniert die Resozialiserung von Inhaftierten wirklich? Der Deutschlandfunk hat dazu einen spannenden Beitrag veröffentlicht.

Weiterlesen

© rsossat/ pixabay
© rsossat/ pixabay

Deutschlandfunk: Das Feature „Zweimal lebenslänglich“ – Resozialisierung unter Höchststrafe

Was geht in Menschen vor, die eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen müssen? Das aktuelle Feature von Stephan Beuting für den Deutschlandfunk spürt dieser Frage nach. Dazu hat er sich in die JVA Geldern http://www.jva-geldern.nrw.de/ begeben und…

Weiterlesen

© geralt/ pixabay
© geralt/ pixabay

JuMiKo beschließt Einbeziehung von Strafgefangenen und Sicherungsverwahrten in die gesetzliche Rentenversicherung

Die BAG-S, die sich gemeinsam mit dem Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. und dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. seit mehreren Jahren für die Einbeziehung von Strafgefangenen in die gesetzliche Rentenversicherung…

Weiterlesen