Übergangsmanagement/Resozialisierung

„Etwa jeder Dritte (34%) strafrechtlich Sanktionierte bzw. aus der Haft Entlassene wird innerhalb des Risikozeitraums von drei Jahren erneut straffällig.“ (Rückfalluntersuchung vom Bundesministerium für Justiz, Stand 2013)

Der Übergang von der Haft zurück in die Freiheit erfordert Vorbereitung und Unterstützung für die straffällig gewordenen Menschen, um das Rückfallrisiko zu minimieren und somit eine erfolgreiche Resozialisierung zu ermöglichen. Nur wenn entsprechende Betreuungsmaßnahmen getroffen werden, können die häufigsten Schwierigkeiten wie Wohnungs- und Arbeitslosigkeit, Schulden oder Suchtprobleme bewältigt werden. Aus diesem Grund ist ein institutionelles Übergangsmanagement erforderlich, das sich aus den staatlichen Zuständigkeiten der Vollzugsanstalten, Justiz, Sozialhilfe und der freien Straffälligenhilfe zusammensetzt.


Die Situation in Deutschland und einigen Nachbarstaaten haben wir in unserem Informationsdienst (Ausgabe 2/2013) thematisiert.

 

Sepp-Herberger Stiftung

„Der Fußball ist eine große Familie“

„Anstoß für ein neues Leben“, heißt die Initiative der Sepp-Herberger-Stiftung, die die Wiedereingliederung jugendlicher Strafgefangener zum Ziel hat. Resozialisierung gilt hier als die älteste Säule der Stiftungsarbeit. Sepp Herberger besuchte…

Weiterlesen

Rike/pixelio.de

Der Übergang in die Freiheit

"Das Schlimmste am Gefängnis ist die Entlassung!" So wird oftmals die Problematik beschrieben, denen sich Inhaftierte im Übergang von der Haft in die Freiheit stellen müssen.

Im Rahmen des "Übergangsmanagements" versuchen die Mitarbeiter innerhalb…

Weiterlesen